Das Haus zum Cavazzen in Lindau bröckelt und braucht dringend eine Gesundungskur. - Foto: Winfried Hamann

gefährdet

Haus zum Cavazzen in Lindau
Marktplatz 6, 88131 Lindau

Eingestellt von: Förderverein Cavazzen e.V.
Eingestellt am: 27.07.2016
Geändert am: 30.08.2017

Bayerische Denkmalliste: eingetragen
Denkmalatlas / Aktennummer: D-7-76-116-227
Denkmal-Typ: Einzeldenkmal im Ensemble

Haus zum Cavazzen in Lindau

Das Lindauer Stadtmuseum wird saniert

Kurvenreich und aufwändig  geschmückt präsentiert sich der Cavazzen als eine echt barocke Schönheit: Mit seinem geschwungenen Mansarddach und der opulenten Fassadenbemalung zählt das einstige Stadtpalais der Familie Seutter von Loetzen zu den markantesten Baudenkmälern der Lindauer Altstadt. Es gilt als eines der bedeutendsten barocken Bürgerhäuser in der Bodenseeregion.

Errichtet in den Jahren 1729/30 ist der Cavazzen ein Werk des Schweizer Baumeisters Jakob Grubenmann. Insbesondere die kühne Dachkonstruktion zeigt seine unverwechselbare Handschrift und stellt eine Meisterleistung barocker Bautechnik dar.

Gefährdung

Fast 300 Jahre nach seiner Erbauung ist der Cavazzen zunehmend von Verfall bedroht: Die barocke Schönheit bröckelt und zeigt massive Schäden an der Bausubstanz, die teils bereits mit bloßem Auge zu erkennen sind – es besteht dringender Sanierungsbedarf. Das Gebäude ist nicht beheizbar. Der als Depot genutzte Keller ist feucht und zu kalt.

Rettung

Seit 1930 ist der Cavazzen der Stadt Lindau durch die Ludwig und Lydia Kick‘sche Heimatstiftung als Museum zugeignet. Nun ist die Sanierung und zeitgemäße weitere Nutzung als Stadtmuseum geplant. Der Bund unterstützt die Sanierung mit 8,6 Mio. Euro. Gespräche mit weiteren Zuwendungsgebern sind im Gang. Der Förderverein Cavazzen e.V. unterstützt die Stadt bei diesem Vorhaben.

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