Nach der Sanierung: Putz und Quadermalerei sind nach den Originalvorgaben von Leo von Klenze wieder hergestellt, die halbplastischen Metallornamente restauriert.

Hofgartentor in München Gerettet

Dr. Fritjof Regehr-Stiftung bezuschusst Sanierung

Hofgarten
80539 München

Eingetragen von:
Dr. Fritjof Regehr-Stiftung

Eingetragen am:
25.11.2013
Geändert am:
26.01.2015

Die Instandsetzung des Hofgartentores mit den beidseitigen Arkaden, welches 1816-22 von Leo von Klenze erbaut wurde, ist das erste Förderprojekt der Dr. Fritjof Regehr-Stiftung.

Das Hofgartensensemble ist das Erstlingswerk von Leo von Klenze und verkörpert somit den Anfang der neoklassisistischen Gestaltung Münchens im 19. Jahrhundert. Es bildete den Abschluß vom Hofgarten und ist ein Teil der Residenz.

Das Hofgartentor in München vor der Instandsetzung.
Gefährdung

Durch Witterung und auch infolge schwerster Kriegsschäden war dieses Denkmal sehr heruntergekommen, doch verfügte die zuständige Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen nie über die ausreichenden Mittel um die dringend gebotene Instandsetzung in Angriff zu nehmen.

Rettung

Durch eine substanzielle Förderzusage von ca 20 Prozent konnte die Regehrsche Stiftung bewirken, dass der Staat in Zugzwang kam, um die erforderlichen restlichen Mittel (415.000 Euro) bereit zu stellen. Nach intensiven Beratungen mit der Schlösserverwaltung konnte 2013 der Bau-und Kostenplan umgesetzt werden!

Im März wurde das Gebäude eingerüstet und in diesem ersten Bauabschnitt wurden die Dachbedekung, bauliche Korrekturen, Putz und Quadermalerei nach den Originalvorgaben van Leo von Klenze sowie die Restaurierung der halbplastischen Metallornamente an und auf dem Tor vorgenommen. Im September 2013 konnte man dann schon feststellen, wie das Antlitz dieses Denkmals sich schon zum Besten gewandelt hatte.

Doch nun gilt es, auch das Innere der Arkaden zu restaurieren. Lesen Sie mehr dazu hier.

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