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Neue Wählergruppe gibt Initiativen eine Stimme

06.01.2014: In die politische Landschaft der Landeshauptstadt kommt Bewegung. Zur Wahl des Stadtrats und des Oberbürgermeisters im März tritt eine neue überparteiliche Wählergruppe an. Unter der Bezeichnung „HUT“ haben sich Bürgerinnen und Bürger zusammengeschlossen, die den Münchner Bürgerinitiativen und Vereinen eine stärkere Stimme in der Stadtpolitik geben wollen. Auf den Spitzenplätzen sind Vertreter von Mitgliedsinitiativen des Denkmalnetzes Bayern dabei.

Auf Platz 2 der Kandidatenliste für den Stadtrat rangiert Maximilian Heisler vom Bündnis Bezahlbares Wohnen, auf Platz 4 Andreas Dorsch vom Verein Gartenstadt Harlaching und dem Bündnis Gartenstadt München.
 
Ziel ist es, über Stadtratsmandate die Möglichkeit zu erlangen, Anträge und Anfragen zu stellen, um die Anliegen der Gruppierungen direkt in den Stadtrat zu bringen, „ohne dass diese von Parteiprogrammen und Fraktionszwängen gefiltert, verändert oder gar ersatzlos gestrichen werden“, erläutert Dorsch. Spitzenkandidat Wolfgang Zeilnhofer-Rath möchte vor allem Nichtwähler mobilisieren, die sonst aus Politikverdrossenheit gar nicht mehr zur Wahl gehen.
 
Dorsch sieht die Wählergruppe HUT auch als Versuch einer Erneuerung und Verbesserung der Demokratie hin zu mehr Bürgerbeteiligung. „Es soll schlicht nur mehr um Sachpolitik, und nicht mehr um Parteienklüngel gehen“, so der Kandidat.
 
Um zur Wahl zugelassen zu werden, benötigt die Initiative 1000 Unterstützerunterschriften, die in bestimmten Einrichtungen unter Vorlage des Personalausweises geleistet werden können. Alle nötigen Infos hierzu finden sich auf der Internetseite Bündnis Gartenstadt. Die Unterschrift kann bis zum 3. Februar 2014 um 12 Uhr abgegeben werden.
 
Weitere Informationen: www.hut-muc.org

Veröffentlicht am: 06.01.2014