Umfrage zu schutzwürdigen Gebäuden und Kulturgütern

16.12.2015: Die ZEIT-Stiftung hat bei der forsa eine Umfrage zu schutzwürdigen Gebäuden und Kulturgütern in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse fanden wir interessant, ich fasse sie kurz zusammen und wir geben Ihnen die links an die Hand, damit Sie die Ergebnisse selbst sehen und beurteilen können.

Baudenkmäler, schützenswerte Bausubstanz - ihre Werte zu vermitteln, sie zu erhalten und zu nutzen ist uns wichtig.
Leider shen das nicht alle Bundesbürger so. Oder genauer gesagt, sie unterschieden da deutlich nach der Art des Gebäudes. Als „sehr wichtig“ halten noch die Mehrheit (53%) den Erhalt von „Schlössern, Burgen, Herrenhäusern“. Aber bereits nur 48% halten den Erhalt von „Sakralgebäuden“ noch für „sehr wichtig“. „Wohnhäuser“, auch wenn dort „bedeutende Persönlichkeiten“ gelebt haben, landen dann nur noch bei 16% für „sehr wichtig“. (siehe Seite 11 im Bericht)

Wie wollen unsere Mitbürger denn das unterschieden, was Fachleuten oft Kopfschmerzen macht?

Mehr Hoffnung macht es mir, wenn ich die Antworten zu der (langen) Frage „Von den gegenwärtig in Deutschland in moderner Architektur gebauten Bauwerke sind von so hoher architektonischer Qualität oder Bedeutung, dass sie in 50 oder 100 Jahren auch noch geschätzt werden“ lese:

16% beantworten diese Frage mit „viele“; 63% mit „nicht so viele“ - und 15% mit „so gut wie keins“.

Da sieht meine Welt gleich mal besser aus. Bleibt bei mir die Frage zurück: Was ist „moderne Architektur“? (siehe Seite 13 im Bericht)

Uneingeschränkt erfreut haben mich die Antworten auf die Frage: „Dass es Aktionstage und Angebote wie der ‚Tag des offenen Denkmals‘ gibt, wo man historische Bauten oder Stätten besuchen bzw. an Führungen teilnehmen kann ist“. Da Antworten 69% mit „sehr wichtig“ oder „wichtig“; 30% mit „weniger wichtig“ oder „unwichtig“.

Dass es dann noch Unterschiede gibt, die mit dem Alter der Befragten, der Größe (Anzahl der Einwohner) ihres Wohnortes, oder der Region in der sie Wohnen (ist Deutschland nach 25 Jahren immer noch in „Ost“ und „West“ geteilt?), erfahren Sie aus den Details der Ergebnisse! (siehe Seite 14 im Bericht)

Ich hoffe ich konnte in Ihnen das Bedürfnis erzeugen, die Ergebnisse selbst zu lesen und zu interpretieren! Die Grafiken geben einen schnellen Überblick.

 

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Eingetragen von:

Wolfgang Gross

Veröffentlicht am: 16.12.2015