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Für ein besseres Landesentwicklungsprogramm in Bayern

Mehr Landschaft, weniger Discounter: Das Denkmalnetz Bayern ist der Initiative "Ein besseres LEP für Bayern" beigetreten, die von vielen Fachverbänden aus Architektur, Städtebau und Landesplanung getragen wird.

Das oft als „Verwaltungslyrik“ angesehene Landesentwicklungsprogramm (LEP) regelt die räumliche Entwicklung Bayerns in vielen Bereichen sehr konkret, z.B. in welchen Gemeinden, und wo dort, großflächige Einzelhandelsbetriebe, also Discounter wie Aldi, Lidl usw., zulässig sind und in welchen nicht.

Nachdem das Denkmalnetz bereits 2013 gegen die geplante Deregulierung in diesen Bereichen protestiert hatte, wurden durch die aktuelle Fassung des LEP von 2018 sogar noch weitere Probleme aufgeworfen. Alle relevanten Fachverbände wie die Bayerische Architektenkammer, die Bayerische Ingenieurekammer, die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung oder der Bayerische Landesverein für Heimatpflege starteten deswegen eine gemeinsame Initiative für einen deutlicheren Fokus auf einen Erhalt von Landschaftsräumen, einer Eindämmung des Siedlungswachstums und der Stärkung der gewachsenen Ortskerne, der sich auch das Denkmalnetz Bayern angeschlossen hat.

Weitere Informationen unter www.besseres-lep-bayern.de und www.bayika.de/de/aktuelles/meldungen/2018-06-07_Initiative_Das-bessere-LEP-fuer-Bayern_Pressekonferenz_Memorandum.php.

Veröffentlicht am: 21.05.2019