Rettet die Hopfenbauernhäuser in Spalt

Die Eigentümer der Hopfenbauernhäuser in Spalt brauchen dringend Hilfe und Unterstützung. Sie können ihre Häuser mit bis zu 5 Dachböden nicht erhalten. Allein eine neue Dacheindeckung kostet ein Vermögen.

Ein neue Nutzung der Dachböden, die früher der Hopfentrocknung dienten, ist sehr schwierig, da die Deckenhöhen z.B. für eine Wohnnutzung zu niedrig sind.

Andererseits sind die stattlichen Bauwerke unbedingt erhaltenswert. ...mehr

"Denkmalschutz braucht Mut und Fingerspitzengefühl" – Pressemitteilung des Vorsitzenden des Landesdenkmalrats

04.10.2017: Dr. Thomas Goppel, Vorsitzender des Landesdenkmalrats, stellt in einer Pressemitteilung die vielfältigen Aufgaben des Gremiums anhand von drei Beispielen aus Bayern dar. ...mehr

Aufgepasst! – eine neue Kategorie in der Rubrik "Denkmäler und Bauwerke"

06.10.2017: In der neuen Rubrik "Aufgepasst!" können ab sofort Hinweise auf geplante Maßnahmen bei Gebäuden und Bauwerken online gestellt werden, die erhöhte Aufmerksamkeit erfordern. Aktuelles Beispiel ist der Derzbachhof, der älteste Bauernhof Münchens. ...mehr

SZ-Lesercafé "Gentrifizierung gegen Denkmalschutz: Geht München kaputt?"

28.09.2017: Regen Austausch gab es im Pressecafé der SZ am 27. September 2017 im Flostern in Giesing zum Thema "Gentrifizierung gegen Denkmalschutz: Geht München kaputt?" ...mehr

Entschädigungsfonds – Ministerium in der Kritik

25.09.2017: Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 21. September 2017 hat eine parlamentarische Anfrage der SPD-Fraktion erheblichen Diskussionsbedarf zum vom Ministerium verwalteten Entschädigungsfonds ausgelöst. Dieser ist ein Sondervermögen, das mit Inkrafttreten des Denkmalschutzgesetzes im Jahr 1973 begründet wurde. ...mehr

"Biotopia wächst ans Schloss"

20.09.2017: Das Architekturbüro Volker Staab, Berlin, hat den Fassadenentwurf zum geplanten Neubau des Museums Biotopia (vormals Museum Mensch und Natur) in München am Nymphenburger Schloss überarbeitet und bei einer Informationsveranstaltung am 18. September 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt. ...mehr

Kommunales Denkmalkonzept für Pfaffenhofen? – "Ortstermin! – Aktiv für Bayerns baukulturelles Erbe"

20.09.2017: Eine neue Veranstaltungsreihe des Denkmalnetzes Bayern nennt sich "Ortstermin! - Aktiv für Bayerns baukulturelles Erbe“.  So ein Ortstermin fand am 15. September 2017 in Pfaffenhofen statt – organisiert vom Heimat- und Kulturkreis. Er stand unter dem Thema:  Kommunales Denkmalkonzept als Lösungsansatz zur Problematik von Denkmal- und Ensembleschutz? ...mehr

Fraunhofer Tagungshotel im denkmalgeschützten Südgarten des Klosters Benediktbeuern

Offener Brief an die Fraunhofer Gesellschaft 

Sehr geehrter Herr Prof. Neugebauer,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir beziehen uns auf Ihre Pläne, ein steuersubventioniertes Tagungshotel (bewilligte Steuergelder bisher:10,5 Mio Euro) im denkmalgeschützten Südgarten des Klosters Benediktbeuern errichten zu wollen.
Wie bedeutsam und kulturell wertvoll die Klosteranlage Benediktbeuern ist, betonen Sie ja bereits in Ihrem Imagevideo zum Namensgeber Joseph von Fraunhofer, zu finden auf der Internetseite der Fraunhofer Gesellschaft. Eine Klosteranlage, welche aufgrund ihres nahezu unverfälschten Erhaltungszustandes ein national bedeutendes Kulturdenkmal darstellt, mit staatlicher Förderung in Höhe von mind. 10,5 Mio Euro Steuergeldern, durch den Neubau eines Tagungshotels im denkmalgeschützten Klostergarten zerstören zu wollen, ist ein Skandal.
Gerade die renommierte Fraunhofer Gesellschaft, bekannt für wichtige Forschungstätigkeit, stets das öffentliche Bild nachhaltigen Handelns pflegend, plant durch den Bau eines Hotels ein Kulturdenkmal nationaler Bedeutung zu zerstören? Was an dieser Vorgehensweise ist nachhaltig, außer der nachhaltigen Zerstörung eines Denkmals an der Wirkungsstätte Ihres Namensgebers?
Der Öffentlichkeit wird Ihr Bauvorhaben als Rettungsmaßnahme des Klosters Benediktbeuern dargestellt. Wie genau will man durch einen Neubau bestehende Klosteranlage retten? Die Klosterleitung spricht von "Synergien", die man bilden will. Wie sehen diese aus? Was genau ist mit positiv klingender Floskel gemeint? Wie hoch sollen denn die Einnahmen sein, die die Fraunhofer Gesellschaft dem Kloster als Einnahmen verschaffen möchte? Reichen diese Einnahmen denn überhaupt für den Fortbestand des Klosters aus?
Seit Jahren wird unsere Forderung nach mehr Transparenz im geplanten Vorhaben sowie nach Offenlegung relevanter Zahlen ignoriert.
Ist Ihnen bekannt, dass geplantes Tagungshotel im Masterplan, welcher 2015 für über 250.000 Euro vom Kloster in Auftrag gegeben wurde und welcher die Zukunftsfähigkeit des Klosters überprüfen sollte, Ihr Hotelprojekt in insgesamt 152 Seiten nur in einem Satz genannt wird?
Klosterrettung sieht für uns anders aus.
Ist Ihnen außerdem bekannt, dass laut Masterplan sowohl südliche als auch nördliche Seite aus Gründen des Landschaftsbezuges und Sichtachsen gänzlich von Bebauung freizuhalten sein sollten? Und Sie verfolgen Ihre Pläne, einen Hotelbau im denkmalgeschützten Südgarten des Klosters errichten zu wollen, trotzdem weiter?
Haben Sie sich überlegt, dass die bebaute Bodenfläche Ihres Hotels mit bis zu 2300qm weit größer werden wird, wie die bebaute Fläche der Basilika mit ca.1600 qm? Und im Bebauungsplan ist bereits die Rede von einer möglichen Erweiterung Richtung Westen, also noch näher an die historische Klosteranlage heran.
Des Weiteren ist im Bebauungsplan nachzulesen, dass der Hotelkomplex das Landschaftsbild zukünftig von Osten und Südosten dominieren wird.
Und da spricht man in der Öffentlichkeit von unscheinbaren Gebäuden, die sich unschädlich der Klosteranlage unterordnen??

Seit 2013, kurz vor der Wahl, zuständige Fachbehörde in München sich nicht mehr äußern konnte, da der damalige Minister das "Projekt Fraunhofer Tagungshotel" zu seiner persönlichen Chefsache erklärte und dann auch noch der neue Generalkonservator geplanten Hotelbau im denkmalgeschützten Klostergarten als "unschädlich" einschätzte, sind wir uns sicher, dass geplantes Bauvorhaben politisch gewollt ist. Die Rettung des Klosters Benediktbeuern aber scheint nicht an erster Stelle für das Bayerische Ministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zu stehen.
Steht die Rettung des Klosters denn für Sie an erster Stelle oder möchte man nur die Möglichkeit nutzen, sich ein ansonsten unerreichbares Traumgrundstück in herrlicher Umgebung mit Bergblick zu sichern?

Verstehen Sie uns nicht falsch, auch wir befürworten die Errichtung eines Tagungshotels für Ihre Wissenschaftler aber eben an einem Standort welcher weit unschädlicher für die bedeutende Klosteranlage ist.
Warum richten Sie Ihr Tagungshotel nicht in Teilen des Klosters ein und tragen dadurch einen wesentlichen und nachhaltigen Beitrag zum Erhalt der Klosteranlage Benediktbeuern bei?  Ist doch dem Masterplan zu entnehmen, dass das Kloster Leerstand aufweist. 

Nachdem all' unsere Anfragen der vergangenen Jahre unbeantwortet blieben, erhoffen wir uns diesmal Antwort. Außerdem würden wir eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema in Benediktbeuern sehr begrüßen.

Dieser offene Brief geht an relevante Pressevertreter sowie das Denkmalnetz Bayern mit der Bitte um Veröffentlichung.

Mit freundlichen Grüßen

Julia Wolff


Julia und Michael Wolff
DenkMal Benediktbeuern!
Wiesenweg 2
83671 Benediktbeuern

  ...mehr

"denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule"

21.03.2018: Mit dem Programm "denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule" ermöglichen die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und ihre Partner seit 15 Jahren schulische Projekte zu den Themen Kulturelles Erbe und Denkmalschutz.

  ...mehr

Offener Brief an den Stadtrat der Stadt Amberg zur Bauplanung "Bürgerspitalareal" und "Bahnhofstraße 10/12"

13.09.2017: Zwei große Baumaßnahmen gefährden das Ensemble der Altstadt von Amberg in der Oberpfalz: die Bebauung im Areal des ehemaligen Bürgerspitals und der Abriss des Kaufhauses Forum, Einzeldenkmal, Bahnhofstraße 10/12, ehemalige kurfürstliche Münze, und vorgesehene Neubebauung. ...mehr