Bauherrnpreis für Bamberger Radhaus

Eingestellt von: Bamberg im Denkmalnetz
Eingestellt am 26.11.2014
Geändert am 28.09.2017

Bauherrnpreis für Bamberger Radhaus

Auf der Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft Historischer Städte trafen sich die Oberbürgermeister und Bürgermeister der Mitgliedsstädte Lübeck, Stralsund, Meißen, Görlitz, Regensburg und Bamberg zur Jury-Sitzung. Zum Sieger des "Bauherrenpreises 2014" wurde das erste Bamberger Fahrradparkhaus in der Brennerstraße 9a gekürt.

In der Denkmalliste ist es beschrieben als ehemaliges Werkstattgebäude der Ludwigs-Süd-Nordbahn, zweigeschossiger traufenständiger Sandsteinquaderbau mit Blendbögengliederung und flachem Satteldach, 1842. Besonders überzeugend wurden beim Beitrag der Stadtwerke Bamberg - so das Preisgericht - die Kriterien "Einfügung in die Gebietsstruktur und stadträumliche Relevanz" sowie "innovative Nutzer- und Realisierungsmodelle" umgesetzt.
 
Das Radhaus mit der angebundenen P+R-Anlage und dem direkten Zugang zum Fern-, Regional- und Nahverkehr ist nach Angabe des Bauherrn ein Prototyp für die Verknüpfung von Individual- und öffentlichem Verkehr. So sei aus einer Brachfläche und einem Baudenkmal ein zukunftsweisendes Mobilitätsmodell entstanden. Gemeinsam mit der 2012 realisierten Bahngleis-Untertunnelung sei durch die Sanierung ein Imagewandel für den gesamten rückwärtihgen Bahnhofsbereich erreicht worden.

 

Bauherrnpreis für Bamberger Radhaus - Fotos