Es droht nun eine Situation wie in den 1970er Jahren, als aus universellen Modernisierungsabsichten und Unverständnis heraus reihenweise historische Gebäude abgerissen wurden", warnt Stiftungsvorstand Dr. Steffen Skudelny. DSD - Foto: DSD

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz warnt vor Aushebelung des Denkmalschutzes

Eingestellt von: Denkmalnetz Bayern
Eingestellt am 03.07.2026

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz warnt vor Aushebelung des Denkmalschutzes

In mehreren Bundesländern droht dem Denkmalschutz eine folgenschwere Schwächung

In einer Stellungnahme führt die Stiftung (DSD) aus:

"Dass die angestrebten Änderungen auf falschen Annahmen fußen und eine deutliche Abnahme der denkmalpflegerischen Qualität zufolge hätten, zeigen auch die Ergebnisse aktueller DSD-Umfragen, die im Mai und Juni 2026 in knapp 200 Unteren Denkmalschutzbehörden zweier betroffener Bundesländer durchgeführt wurden."

Weiter heißt es:
"Doch bei der Mehrzahl der aktuellen Überarbeitungen landeseigener Denkmalschutzgesetze oder Neustrukturierungen wird keine Modernisierung, sondern eine gefährliche Verschiebung vorgenommen: Was als Vereinfachung und Anpassung an moderne Anforderungen verkauft wird, schiebt faktisch fachliche Expertise zur Seite, ermächtigt stattdessen politische Entscheider und droht in der Praxis, den Schutz historischer Bausubstanz systematisch zu schwächen."

Zur Stellungnahme mit Umfrageergebnissen

Ergänzend dazu:
Steffen Skudelny von der Dt. Stfitung Denkmalschutz im Interview von Anja Reinhardt am 14. September 2025, Deutschlandfunk

Denkmalpflege und Politik


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