"Bayerns Bruchbuden" - SZ berichtet über Leerstand auf dem Land
Immer mehr Gebäude fallen mangels Erben dem Freistaat Bayern zu. Was tun damit?
"Leerstand im ländlichen Raum - Bayerns Bruchbuden" titelte die Süddeutsche Zeitung am 24. Februar 2014 einen Artikel über große Leerstände in Bayern. Am Beispiel der Gemeinde Nordhalben im Frankenfeld, in der etwa 100 Immobilien verwaist sind, wird das Problem beschrieben: Der Freistaat Bayern wird Besitzer von Immobilien, für die es keine Erben gibt.
Sicher, diese Immobilien sind keine Denkmäler, auch mag in manchen Fällen die Bezeichnung Bruchbude gerechtfertigt sein. Das sind verlassene Fabriken und Betriebe, private Häuser und eben auch immer mehr staatlicher Besitz. 3180 Gebäude waren es seit 2006, die meisten davon in Ober- und Unterfranken, teilte die Bayerische Staatsregierung kürzlich auf eine Anfrage des oberfränkischen SPD Abgeordneten Klaus Adelt mit.
Der Leerstand wird zunehmend zum Problem. Eine Menge an Gebäuden, von denen wohl nicht wenige den Ort und die Gegend prägen. Oft merkt man das erst nach dem Verschwinden. Was also tun damit?
HE
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